Paris: Die WUT streuen

S. sitzt seit einem Jahr im Knast. Ihm wird die Brandstiftung an mehreren Fahrzeugen der Gendarmerie am 18. September 2017 (während dem Quai de Valmy-Prozess) in Limoges zu Last gelegt. Wir sind mit denen, die angesichts dieser repressiven Affäre nicht still geblieben sind. Einen Gefährten in den Händen des Staates lassen wir nicht zurück.

Als kleine Geste der Solidarität mit ihm haben wir in der Nacht des 26. März an der rue Corvisart (13. Arrondissement) zwei Lieferwagen sowie ein Fahrzeug der Pariser Stadtverwaltung in Brand gesetzt. Denn alle Strukturen des Staates gehören zerstört, sei es eine Kaserne oder eine Schule, ein Gefängnis oder eine CAF (A.d.Ü.: caisse d‘allocations familiales, Familienausgleichskasse), ein Kernkraftwerk oder ein Spital, ein Auto der Bullen oder der Stadtverwaltung, um die Möglichkeit der Freiheit für alle zu schaffen.

Solidarität auch mit den Gefährt*innen vor Gericht in Italien wegen der Operation Scripta Manent (und denen, die von anderen repressiven Operationen betroffen sind).

Freiheit für alle!
Es lebe die Anarchie!

 

[Übersetzung: Aus dem Herzen der Festung]

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